Motorcycling: Tips
Overview
- California motorcycle driver's license
- Being abroad
- Safety
- Scans
- Routes
-
[Corsica]
California motorcycle driver's license
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The material presented during the CA motorcycle driver's license examination is copyrighted,
so I do not want to place it on a publicly accessible web server.
You may want to email me
for the access information.
car license (class C):
motorcyle license (class M1):
Sample tests for cars, motorcycles, and commercial drivers
are online at dmv.ca.gov
(Department of Motor Vehicles).
For more information on California
check out my California info page
and my California photo gallery.
Generally, if you come from Europe, you might be very surprised
by the totally different philosophical approach
Americans have in motorcycling.
It is much more passive and much less aggressive.
Imagine you want to pass straight through an intersection with your bike
and there is a car approaching
signalling for a left turn —
i. e. this guy might accidentially cross your path,
stealing your right of the way.
The correct thing to do
according to DMV suggestions
is to reduce speed
and move to the right portion
of one's lane.
This philosophy shows up everywhere.
It really is cruising —
bikers keep a large safety distance
and most of the time not even think of passing.
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Die Prüfungsunterlagen für den californischen Motorrad-Führerschein
unterliegen einem copyright,
weshalb ich sie nicht einfach auf einen öffentlich zugänglichen web server legen möchte.
Du kannst mir eine email schicken,
wenn Du an den Zugangsinformationen interessiert bist.
Autoführerschein (class C):
Motorradfürerschein (class M1):
Beispielhafte Testfragen für die Führerscheine für Autos, Motorräder und commercial drivers
liegen unter dmv.ca.gov
(Department of Motor Vehicles) online.
Wenn Du mehr Informationen zu Californien suchst,
schau' in meine
California info page
und meine California photo gallery.
Wenn man aus Europa kommt, wird man zunächst einmal sehr überrascht sein
über den grundsätzlich anderen Ansatz, den die Amerikaner beim Motorradfahren haben.
Es ist viel passiver und weniger aggressiv.
Stell Dir vor, Du willst mit Deinem Motorrad geradewegs über eine Kreuzung fahren,
und es kommt Dir ein Fahrzeug entgegen,
das den linken Blinker gesetzt hat —
d. h. dieser Kerl könnte versehentlich Deinen Weg kreuzen
und Dir die Vorfahrt nehmen.
Nichtsdestotrotz ... gemäß californischer Denkweise
ist die korrekte Handlung,
die Geschwindigkeit zu reduzieren
und in den rechten Teil der Fahrspur auszuweichen. Ja.
Diese Filosofie zeigt sich überall.
Amerikaner "cruisen" wirklich —
biker halten einen großen Sicherheitsabstand ein,
und die meisten denken noch nicht einmal ans Überholen.
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Being abroad
- Schutzbrief abschießen (z. B. ADAC plus, Visa gold): z. B.
Sicherstellung der Fahrzeugrückführung bei langwieriger
Ersatzteilbeschaffung (ADAC: mehr als drei Tage) oder Fahrunfähigkeit
(z. B. gebrochener Fuß); Achtung: Motorräder (und nicht nur
vierrädrige Fahrzeuge) müssen eingeschlossen sein; alternativ:
Lastwagen mit Ladebordwand anheuern (z. B. holländische Blumen-LKWs)
- europäisches/internationales Händlerverzeichnis der eigenen
Marke mitführen; Übersetzungen der wichtigsten Pannen-Begriffe
(The fucking French don't speak any other language.)
- Ersatzteilservice sicherstellen (über Schutzbrief oder
telefonische Direktdurchwahl
zum deutschen Händler — Preisvergleich! — Verteuerung um Faktor 1,5
im Ausland bei BMW-Teilen ist wohl normal)
- Zahlungsfähigkeit: ec-Karte(n), Euroschecks, Visa, Schecks aus
dem Schutzbriefheft (all of them!); aus
Sicherheitsgründen nur minimales Bargeld; Achtung: ec-Abhebungen
(Karte) sind in ihrer Höhe begrenzt (alternativ mehrere
verschiedener Institute oder abgelaufene Karten, die im Ausland
eventuell noch funktionieren; PINs codiert notieren), Euroschecks haben
nur eine garantierte Obergrenze, und das Schutzbriefheft z. B.
des ADAC wird nicht überall akzeptiert (brüllende
italienische Bürokraft einer BMW-Vertretung: "NO ADAK!" —
übersetzt in etwa: "kein
ADAC-Euroschutzbrief mit international gültigen Schecks, bitte");
alternativ Wertsachen (z. B. Kamera) verpfänden oder
Diebstahl
- Werkstatt- und Ersatzteil-Preise vorher aushandeln
und schriftlich Obergrenzen fixieren (Betrag und zugehörige Währung
oder Wechselkurs ...; Zeitgrenzen (Lieferung, Fertigstellung)); auf
Originalteilen bestehen (wenn möglich); persönliche Anwesenheit
beim Einbau
- internationale Telefonkarte besorgen (z. B. T-connect, Unisource, ...);
eventuell eigenen touch tone dialer mitnehmen (schlechte Spracherkennung,
unfreundliche Operators)
- Übersetzungsservice, "Druck von Oben": über Schutzbriefe
oder lokale Niederlassung eines Automobilclubs; telefonisch, call-back
- Paß + Personalausweis mitnehmen
(falls einer der beiden als Kaution verlangt wird)
- Kopien der wichtigsten Papiere (Paß, Führerschein, ...) im
Falle von Diebstahl (erleichterte Wiederbeschaffung oder Sperrung)
- zweiter Zündschlüssel (bei Verlust oder falls der erste aus
der Hand gegeben werden muß (Werkstatt, Koffer öffnen, eigene
Maschine klauen, ...))
- Kopien der wichtigsten Daten (MOD 10 codierte Geheimzahlen und
Zugangsnummern (z. B. T-connect); Rufnummern der zentralen Sperrannahme (bei
Verlust von ec- oder Kreditkarte))
- auf Fähren oder bei anderen Verladungen: Verzurrung selbst
durchführen oder zumindest kontrollieren, abpolstern, noch an
Land, am Boden etc. oder zumindest spätestens vor
Verlassen des Frachtraumes, Transporters etc. unbeschädigten
Zustand fotografisch
dokumentieren, Beschädigungen sofort vor Ort reklamieren;
öfters kontrollieren
- bei längerer oder weiterer Reise: Wartungsintervalle beachten;
Ersatz-Bremsbeläge, -Halogenbrenner und Hinterreifen
- Ausland: andere Verkehrsgewohnheiten (Ampelschaltungen,
Überholtechniken, Verbote, ...), andere Risiken (schlechtere oder
durch Hitze aufgeweichte Beläge, Sand, abbrechender Fahrbahnrand), ...
expect the unexpected!
- Diebstahlsicherung: stabiles Schloß durch Vorderrad und fest
verankerten Gegenstand (z. B. Laternenpfahl — erschwert Verladung);
besser in Sicht- und Hörweite (Flex!) parken (aber nicht so, daß
die Maschine bei Regen im Sand einsinkt und aufs Zelt fällt ...)
- bei langen Fahrten: Routenplanung; regelmäßige Pausen;
BW-Hartkekse + Schokolade als kompakte Nahrungsmittel; Regenkombi und warme
Kleidung griffbereit (z. B. Alpenüberquerung)
- Fremde Leute wissen nicht, wie die eigene Maschine gehandhabt werden
muß, z. B. beim Wegschieben, Verzurren, Aufheben.
Die Beschädigungsgefahr
ist extrem hoch (z. B. abgerissene Teile, Kratzer, Destabilisierung des
Gleichgewichts beim Schieben: Verletzungsgefahr). Deshalb, bei aller
gutgemeinter Hilfsbereitschaft: hands off! Notfalls anschreien oder
handgreiflich werden.
- selbst tanken — erst recht, wenn das Ding einen Katalysator hat
- 98 Oktan reichen weiter als 95 Oktan; Flasche des Benzinkochers kann als
dual-use Reservekanister dienen!
- bei Gruppenfahrten: telefonischen Sync-Punkt (z. B. eine Oma oder
fernabfragbarer Anrufbeantworter) vereinbaren, falls jemand verlorengeht
- Lebensweisheiten zum Schluß: Holländer sprechen meistens
Deutsch und Englisch, manchmal auch
noch Französisch, Russisch, Lateinisch, Altgriechisch
und Schwedisch ("Als Kind lernt man das schnell."); Franzosen
können
keine Fremdsprache sprechen (Supermarktverkäuferin: "Rred oot
schilli, kähs köh säh?",
"Eh mähntenah ah schahsong de Schoh Kockähr." — dachte mir
im Nachhinein: "Oh, ein Song von Joe Cocker!"),
Italiener wollen keine Fremdsprache sprechen und rücken
erst mit ihren hervorragenden Deutschkenntnissen heraus,
nachdem man alles über
einen fünf-Vokabel-Wortschatz und Gestik geregelt und sich gerade
verabschiedet hat (bezogen auf vollgeladenes Motorrad: "Aber Sie haben
ja einen Lastwagen!").
Safety
- Zustand der Maschine: Wartung, eingestellte Federbeindämpfung
und Reifenluftdruck (entsprechend Zuladung), Reifenprofiltiefe
(gesetzliche Mindestprofiltiefe für PKW-Reifen: 1.6 mm, für
Motorradreifen: 1.0 mm (Profiltiefe an der abgefahrensten Stelle
— bei "Autobahnreifen" zumeist Mittelrille))
- Sichtbarkeit ("passiv"):
- vorgeschrieben: Abblendlicht immer eingeschaltet;
die "High Premium"-H4-Lampe von Philips ist nach schriftlicher Auskunft des ADAC
auch für Motorräder zugelassen (und vom ADAC empfohlen);
sie hat eine um etwa
30 Prozent verbesserte Lichtausbeute; der Farbton ist etwas
kälter als der der gewöhnlichen H4-Brenner (meine Meinung:
je auffälliger, desto besser);
die neuen Xenon-Gasentladungslampen, die aufgrund ihres sehr kalt
wirkenden, bläulichen Lichts stark aus dem Verkehr herausstechen
("psychologische Blendung") können wegen der Notwendigkeit
mehrerer zigtausend Volt Zündspannung und offenbar auch einer
anderen Lampenfassung nicht in vorhandene Lichtanlagen
eingebaut werden; eine Allgemeine Betriebserlaubnis existiert wohl
auch nicht; Rückfragen eventuell an den ADAC sowie BMW Motorrad Direct
(mailto:motorrad@bmw.de)
siehe auch bei Scans
- nicht verboten bei Überholvorgängen: Blinker "stehen lassen"
- Warnblinkanlage (eventuell als Sonderzubehör): bei
Notbremsungen, bei Gefahr von Auffahrunfällen, zum expliziten
Hinweis auf Fehlverhalten (Überfahren von roten Ampeln (beim
Versagen von Induktionsschleifen), Mißachtung von
Einbahnstraßenregelungen und Fußgängerbereichen,
etc.)
- 3M Scotchlite-Reflektoren sind in weiß nur vorne am Fahrzeug
(und an Helm und Kleidung selbst)
erlaubt, wurden bei mir aber auch seitlich und hinten von Polizei und Zoll
bisher noch nicht beanstandet
(im frontalen Auflicht gleißend weiß und mit hoher Reichweite,
bei Tageslicht grau und
unauffällig, leicht entfernbar)
- Sehen ("aktiv"):
- sauberes, kratzfreies Helmvisier
öfters mit Wasser und Spülmittel (z. B. in einem
Filmdöschen mitgenommen) reinigen; regelmäßig (z. B. alle
10 000 km oder vor einer größeren Reise) austauschen (ich
graviere den aktuellen km-Stand und das Datum beim Wechsel am Rand ein);
keine pH-neutrale oder rückfettenden Duschlotionen verwenden
(Solarisationseffekt im Gegenlicht der entgegenkommenden Fahrzeuge bei Nacht)
- bei Brillenträgern: Reinigungstücher mitführen oder
Kontaktlinsen verwenden (größes Blickfeld); Ersatzbrille
für Notfälle!
- siehe auch High Premium-Lampen
- Umwelt: Zustand der Fahrbahn, Verkehrssituation, Wetterlage
(z. B.
bei Kälte verminderte Reifenhaftung); Höhengewinn läßt
die Temperatur absinken: alte Brenner-Strecke kann z. B.
auch Anfang Mai noch zugeschneit werden; sandige Strassen in
Meernähe; Rollsplit und Ölspuren; Schlaglöcher und
ungewöhnliche Kanaldeckel und (nasse) Fahrbahnmarkierungen; Tiere
(kreuzende Katzen, große Insekten, tieffliegende Vögel, etc.)
- mentaler Zustand: "Ich fahre jetzt Motorrad. Nichts sonst." Alle anderen
Gedanken gehören auf einen Notizzettel. Motorradfahren ist pure Kognition.
- Schutzkleidung schützt im Falle eines (wortwörtlichen) Falles,
aber bereits das Anlegen bewirkt eine "mentale Sensibilisierung" (siehe oben):
Helm, Handschuhe, Stiefel, Rückenprotektor, sonstige Protektoren (Knie,
Ellbogen, Schienbeine, Hüfte, ...),
Abriebfestigkeit, Bewegungsspielraum; gut: gepolsterter und flach ansteigender
Tank! (bei Frontalaufprall: Knie vor Feindkontakt
durchdrücken — up'n'away)
siehe auch bei Scans
- präventives Hupen: während einer Vollbremsung, bei sich nicht
eindeutig verhaltenden Autofahrern (z. B. zu schnelle Annäherung an eine
Einmündung), auch als Protest — lieber hundertmal zuviel als einmal
zuwenig; nachts auch möglich: Fernlicht aufflackern lassen (z. B. an
Einmündungen)
- Ein Antiblockiersystem ist extrem hilfreich bei spontanen Vollbremsungen
innerorts (z. B. vorfahrtsraubendes, kreuzendes Auto).
- Fahrsicherheitstraining: Der ADAC macht nach meiner Erfahrung "sportlichere"
Trainings als die Verkehrswacht. — Wichtig: Kleine Gruppe wählen und nicht in die
"Anfängergruppe" gehen.
- selbst regelmäßig üben: einsamer Parkplatz oder Industriegebiet
— bremsen (vorne!),
Gleichgewicht (Langsamfahrt, enge Kurven, stehend freihändig, auf
Sitzbank stehend, ...), ausweichen (Lenkimpuls-Technik!), Kurvenfahrt mit
Seitenlage (Kreis-Parcours) — halbierte Tennisbälle als
Markierungsmöglichkeit (Brems-, Ausweich-, Einlenkpunkte, maximaler Kreisradius,
...), Flucht ins Gelände, off-road (je nach Maschine: nasses Laub,
Wiesen, Kiesparkplätze, Schotterpisten, ...), ...
- Lenkimpuls: bei Geradeausfahrt (bei mehr als 20 km/h)
Lenker auf der linken bzw.
rechten Seite "nach vorne drücken" (d. h. Lenker effektiv nach rechts bzw.
links einschlagen): Das Motorrad bricht dann sofort nach links bzw. rechts aus!
— Diese Technik ist nicht für jeden sofort einsichtig, erlaubt aber
extrem flexibles Ausweichen, weil die Maschine hart abkippt und
sofort eine Seitenlage einnimmt. — Ausprobieren!
- mein Tip: innerorts (bis 60 km/h) bei Problemen bis zum Stillstand abbremsen,
bei höheren Geschwindigkeiten zuerst ausweichen (oben beschriebener
Lenkimpuls), auf Fluchtlücke (und nicht aufs Hindernis — where you
look at is where you might crash against) schauen und danach vielleicht noch
bremsen; speziell Autobahnen: im Extremfall (rauchende Reifen und im Entstehen
begriffene Massenkarambolage voraus ...)
nach rechts auf Standspur abkippen und dort abbremsen (Achtung: Beschaffenheit
des Fahrbahnbelags am Rand — Gefahr von Rollsplitt)
- nachfolgende Fahrzeuge beachten (z. B. Tanklastwagen);
eventuell versetzt rechts bremsen
- Mini-Kamera (z. B. Fuji QuickSnap flash) zur Beweissicherung
mitführen
- Wenn die eigene Maschine 250 kg oder mehr wiegt, empfiehlt es
sich, sie einmal probehalber zu zweit ins weiche Gras zu legen und sie
alleine wieder aufzurichten — von beiden Seiten üben! Vorher
überlegen: Wo greife ich an, um nichts zu beschädigen?
(vorzugsweise Lenker und Stahlrahmen)
- Tip: Broschüre: "Motorrad-Sicherheitstraining"; Herausgeber:
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V.; Beueler Bahnhofsplatz 16; 53222 Bonn
Scans
Die folgenden scans unterliegen eventuell einem copyright; ich habe
mir trotzdem erlaubt, sie auf diese Weise öffentlich zu machen.
Routes
allgemein:
- hochauflösende Karte besorgen (1 : 200 000 oder besser),
z. B. auch
1 : 100 000-Wanderkarten, in der landschaftlich reizvolle Strecken
hervorgehoben (z. B. in grüner Farbe oder viele Serpentinen
eingezeichnet) und Besonderheiten (Aussichtspunkte etc.) eingetragen sind
- Frankreich und seine Inseln werden durch 1 : 200 000-Michelin-Karten
sehr gut abgedeckt.
- für die Alpen gibt es vom ADAC zwei kostenlose Karten mit
Tourenvorschlägen und den wichtigsten/schönsten
Paßstraßen
- innerorts können Übersichtskarten an zentralen Plätzen
oder Taxifahrer Auskunft über bestimmte Adressen oder
Straßen geben
speziell:
- Grand Canyon du Verdon, Frankreich: etwa 100 km nördlich von
Nizza; malerischer, felsiger, aber stellenweise doch grün bewachsener
Canyon mit an den höchsten Stellen bis zu 700 m steil abfallenden
Felswänden; extrem kurvenreich (auf zwei mal 20 km!),
extrem gefährlich (Geröll,
loser Fahrbahnbelag, viele Autos und Überholvorgänge, enge
Straßen, keine Leitplanken (nur Steinblöcke); am Ende ein
türkisblauer Bergsee (traumhafte Wasserfarbe!) mit großem
Campingplatz am Hang, umgeben von riesigen Lavendelfeldern und typischem
Provence-Ambiente
- Corsica, oberhalb von Sizilien, Frankreich/Italien: Fähre mit
Deckpassage hin und zurück für eine Person und ein moto etwa
200 DM ab Genua
(italienische Seelenverkäufer sind etwa halb so teuer wie
französische Linien); tausende von Kurven auf der Insel; auf der
Westküste weniger gut ausgebaute Straßen; Ostküste:
Vorsicht vor mobilen Radarkontrollen!
- Stilfser Joch (Italien? Schweiz?): Molti tornanti! Ma strada non
e dissestata (non parlo italiano), mit mehr als 2 750 m
wohl höchste
Paßstraße in den Alpen; im August 1997 noch mautfrei;
eventuell
vorher Bremsbeläge kontrollieren ...
Corsica
(La Corse, Korsika)
(aus einer mail an Andreas Gehle:)
Die Fähre ab Nizza hätte etwa 400 DM gekostet (eine
Person, ein Moto, hin und zurück); Deckpassage ab Genua mit der
Corsica Ferries bei Nacht liegt bei etwa 215 DM, also etwa der
Hälfte; die habe ich dann auch genommen (auch eine Person, ein
Moto, hin und zurück).
Die Verzurrung der Maschine unbedingt selbst überwachen; da geht sonst eventuell was kaputt (mir wurde ein Koffergriff abgerissen + wieder erfolgreich
zurückgesteckt; der Typ wollte an dem Plastikgriff 250 kg Maschine
und 50 kg Gepäck hochheben — plus auf Mittenständer
befindlicher Maschine — Gefahr des Herunterkippens); bis zuletzt im
Frachtraum bleiben (bis zum Abschließen), weil die Maschine
eventuell umgestellt wird (näheres hierzu auch von Frank
Böhm (mailto:boehmi.f@studbox.uni-stuttgart.de),
der zuvor mal auf Corsica war); die Beschädigungsgefahr scheint
sehr hoch zu sein. Eventuell Seitenständer ("laterale") benutzen
(nicht Hauptstiänder, obwohl ich den als sicherer ansehen
wuerde); eventuell Kleidungsstücke bereithalten, um die über
Lack gehende Schnur abzupolstern. Frachtraumnummer etc. vor dem
Verlassen merken (ähnlich einem Parkdeck).
Bei Deckpassage empfiehlt es sich, Isomatte + Schlafsack, ein bissle was
zu essen und trinken und 'ne Zahnbürste bereitzuhalten; ist
angenehmer.
Corsica ist super. Empfehlung: Campingplatz am Strand bei Solenzara
(Ostküste) oder andere Seite irgendwo bei Galeria (so bei etwa
"10 Uhr", oder überall sonst *g* Hab' die Michelin-Karte 1 :
200 000 davon da.
Vorsicht: Bergbächle sind gut zum Baden, können aber
reißende Flüsse werden, wenn es ein paar Kilometer weiter
hinten in den Bergen regnet (da liegt auch im Sommer noch Schnee!).
Wild campen verboten. Corsen schießen gelegentlich auch quer
über die Straße. Nacktbader laufen Gefahr, angemalt zu werden.
Radarfallen + Polizeikontrollen auf der Nationalstraße an der
gut erschlossenen Ostküste
Euroscheckkarte + Euroschecks (wenige Automaten im Westen) oder Visa
schlechte, enge Strassen im Landesinneren; um Kurven manchmal besser
hupen (Fahrradfahrer haben Trillerpfeifen); Ersatzhalogenbrenner
mitnehmen (keine Strassenbeleuchtung); Taschenlampe